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11.07.2017

Offene Türen im zukünftigen Flüchtlingsheim

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wird es in Altentreptow bald eine neue Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber geben. Auf dem Gelände des früheren Kleiderwerks in der Brunnenstraße sind zwei frühere Verwaltungsgebäude des Kreises und einstigen Kleiderwerks umgebaut worden. Landrat Heiko Kärger und Bürgermeister Volker Bartl hatten am 6. Juli 2017 alle Interessierten eingeladen, die beiden Häuser zu besichtigen, bevor die ersten Flüchtlinge dort einziehen.
„Hier können bis zu 245 Menschen untergebracht werden“, sagte der Landrat. Und er kündigte an, dass die ersten Flüchtlinge einziehen können, sobald die noch vorhandenen alten Kleiderwerksgebäude abgerissen sind. An deren Stelle soll ein Spielplatz entstehen. Er wünsche sich, dass die Altentreptower diese Menschen genauso offen und freundlich aufnehmen, wie in Jürgenstorf, Neubrandenburg und Friedland, wo es seit längerem Gemeinschaftsunterkünfte gibt, betonte Heiko Kärger.
Der Bürgermeister sagte: „Für uns in Altentreptow wird das eine ganz neue Situation sein. Bislang leben Asylbewerber und Flüchtlinge im gesamten Amtsbereich Treptower Tollensewinkel verteilt. Aber spätestens im Herbst werden sie hier konzentriert zusammenleben. Aber: Wir haben Zeit, uns kennenzulernen und aufeinander einzustellen, denn die Flüchtlinge werden zunächst in kleinen Gruppen nach Altentreptow kommen“, so Volker Bartl. Er hoffe, dass sie sich hier wohlfühlen können. Er übergab er den Maltersern die Stadtfahne von Altentreptow. Sie soll vor der Unterkunft am Eingang zur Begrüßung wehen.
Für die Malteser, die das Asylbewerberheim betreuen werden, sprach Christian Schapat vom Integrationsbüro. „Wir sind erfahren in der Betreuung der Flüchtlinge und freuen uns, dass uns dieser Auftrag übertragen wurde. Irimie Pencov, der seit vielen Jahren der Heimvater im Asylbewerberheim in Neubrandenburg ist, und Heiko Werner werden in Altentreptow für die Menschen da sein. Und die WSN Sicherheit und Service GmbH Neubrandenburg wird für die Sicherheit sorgen.
Ulf-Peter Tannert, Geschäftsführer der A&S GmbH Neubrandenburg erklärte den interessierten Besuchern, welche Ansprüche das Planungsbüro im Zusammenhang mit der Umgestaltung erfüllen musste. Brandschutz, Isolierung, Sicherheit und überhaupt die Bewohnbarkeit waren in den Plattenbauten herzustellen. Er sei zufrieden mit dem Ergebnis, so Herr Tannert. An dem zweiten Haus wurde an diesem Tag noch gearbeitet, auch die Außenanlagen sind noch nicht fertig.