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16.03.2020

Untersagung des Betriebes von kommunalen Badeanstalten

Entsprechend der Allgemeinverfügung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte wird der Betrieb von kommunalen Badeanstalten, insbesondere Hallen- und Spaßbäder im Gebiet des Landkreises ab sofort untersagt.  Von dieser Allgemeinverfügung ausgenommen, sind die über die Badeanstalten betriebenen Physiotherapiepraxen ohne Zugang zu den einzelnen Schwimmbecken.

Die Nähe zu einer infizierten Person stellt das Risiko bei einem Besuch einer Badeanstalt, insbesondere von Hallen- und Spaßbädern, dar. Die Übertragungsgefahr ist bei den Besucherinnen und Besuchern der

Badeanstalt besonders hoch, da hier ein enger körperlicher Kontakt der Besucherinnen und Besucher untereinander gegeben ist. Durch die gemeinsame Nutzung von Schwimmbecken, Dusch- und Sanitäreinrichtungen sowie von Saunabereichen und Umkleiden, ist das Risiko, dass sich das Virus verbreitet, in Badeanstalten als erhöht zu werten.

Die angeordneten Maßnahmen sind weitreichend, dienen aber der Prävention und dem Schutz der Bevölkerung, um die Ausbreitung des Virus weitgehend einzudämmen. Sie erscheinen als die verhältnismäßigsten. Abzuwägen waren die Interessen der Allgemeinheit (Bevölkerungsschutz und Schutz des städtischen medizinischen Versorgungssystems) mit den Interessen des Einzelnen. Bei der Untersagung des Betriebes, wird sich an die Empfehlungen des Robert Koch-Institutes gehalten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der entsprechenden Allgemeinverfügung.