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15.07.2019

Ehemalige Deponie wird abgedeckt

Täglich rücken die Männer von der Peenebaugesellschaft mbH aus Neukalen mit schwerer Technik auf dem Gelände der ehemaligen Deponie Wesenberg an. Etwa 50 Tausend Tonnen Kies werden aufgefahren, um die ehemalige Deponie gegen Regenwasser abzudichten. Ganz zum Schluss kommen 12 Tausend Tonnen Oberboden dazu, und Rasen wird gesät. Das erklärte Peenebaugeschäftsführer Harald Bondzio bei einem Pressetermin mit den Beigeordneten der Kreisverwaltung, Torsten Fritz, der Umweltamtsleiterin Heike Ameskamp und der Sachgebietsleiterin Christine Meinhart. Für ihre Fragen zum Bauablauf standen außerdem Heino Schaar vom Planungsbüro S.I.G.- Dr.-Ing. Steffen GmbH und die zuständige Bearbeiterin aus dem Umweltamt Anne-Katrin Farack zur Verfügung.

Ende Mai waren nach dem Baustart für die Herstellung der endgültigen Oberflächenabdeckung zur Sicherung der ehemaligen Deponie Wesenberg zunächst noch vorbereitende Arbeiten erfolgt wie Vermessungen. Es sind beispielsweise so genannte Schürfen angelegt worden, mit deren Hilfe das konkrete Ausmaß der Abfallablagerungen erfasst werden kann. Davon wiederum ist abhängig welche Materialmengen für die Abdeckung der Deponie benötigt werden.
Bei der Bauberatung Mitte Juni konnten diese Schürfe bereits ausgewertet und das weitere Vorgehen beraten werden. So wird ein Teil der Ablagerungen aus dem Randbereich umgelagert, um eine harmonische Form des Deponiekörpers herzustellen und um eine gute Wasserableitung zu erreichen.
Ziel der aufwändigen Arbeiten ist es, schädliche Umwelteinwirkungen, insbesondere den Austrag von Schadstoffen aus dem Deponiekörper in das Grundwasser zu minimieren.

Für die Realisierung der Maßnahme erhält der Landkreis vom Land Mecklenburg-Vorpommern 1,43 Millionen EUR Fördermittel aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)“ Hinzu kommt eine Förderung zum Eigenanteil des Landkreises in Höhe von mehr als 241 Tausend EUR aus dem Kofinanzierungsfonds des Innenministeriums.