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27.08.2018

Kreisstraße ist offiziell freigegeben

Die Baustelle an der Kreisstraße MSE 59 zwischen Goddin und Grischow (bei Ivenack) ist seit Mitte Juli Geschichte. Trotz der Hitze in diesem Sommer waren die Bauleute der Georg Koch GmbH Malchin damit eine ganze Woche früher fertig. Eine symbolische feierliche Verkehrsfreigabe wollte sich der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als Bauherr im Nachgang am 24. August jedoch nicht nehmen lassen. „Denn wir wollen uns bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bedanken und uns mit ihnen über die neue Straße freuen“, sagte der zuständige Dezernent und Beigeordnete Torsten Fritz. „Der Verkehr konnte über den neuen Asphalt rechtzeitig seit dem Schulbeginn rollen. Das war uns besonders wichtig“, betonte er. Zu den Beteiligten gehörten neben der Georg Koch GmbH, das Planungsbüro Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft Neustrelitz, das Straßenbauamt Neustrelitz und die e.dis, die während der laufenden Straßenbauarbeiten auch die Gasversorgungsleitung umgebaut hat.
Bis zu diesem Ausbau war der Abschnitt zwischen Goddin und Grischow wahrlich keine Strecke zum Rollen. Der Straßenoberbau war marode, die Straße war zu schmal und die Entwässerung funktionierte nicht mehr. Auf einer Länge von 1.250 Metern hat die Kreisstraße nun eine glatte Bitumendecke und eine befestigte Fahrbahnbreite von 5,50 Meter bekommen. Zwei neue Straßendurchlässe für das Niederschlagswasser wurden gebaut, und es sind zwei neue Haltestellen für Busse geschaffen worden. An der Siedlung Am Bahndamm hat die Straße einen neuen Verlauf bekommen. Der ehemalige, nicht mehr genutzte Fahrbahnbereich, parallel zur Bahntrasse wurde aufgebrochen und rekultiviert.
Insgesamt belaufen sich die Kosten für diesen Bauabschnitt der Kreisstraße auf 845.000 Euro. Vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung gibt es über die Kommunale Straßenbaurichtlinie M-V Fördermittel in Höhe von 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Ivenacks Bürgermeister Stefan Guzu sagte bei der Verkehrsfreigabe: „Das ist ein historischer Tag für unsere Gemeinde. Ich freue mich sehr und alle Bürger mit mir, dass diese Straße jetzt zur Verfügung steht. Sie ist unsere wichtige Verbindung zwischen der Bundesstraße 104 und der Landesstraße 273.“ Als Ausgleich für die durch den Straßenausbau verursachten Eingriffe in Natur und Landschaft werden im Oktober dieses Jahres 17 einheimische Laubbäume und 1.725 Sträucher gepflanzt.

BU: Erinnerungsfoto zur Verkehrsfreigabe mit den Beteiligten. Das symbolische Band durchschnitten (v.l.): Reinhard Kropp, Leiter der Niederlassung Malchin der Georg-Koch GmbH, Stefan Guzu Bürgermeister der Gemeinde Ivenack, Torsten Fritz, Dezernent beim Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und Annette Böck-Friese, Leiterin des kreislichen Bauamtes.