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24.03.2020

Weiteres Abstrichzentrum nimmt Arbeit im Landkreis MSE auf

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nimmt am 25. März in Neubrandenburg ein zweites Abstrichzentrum die Arbeit auf.

In diesem Zusammenhang weist das Gesundheitsamt des Landkreises noch einmal darauf hin, dass ausschließlich die Hausärzte bei begründetem Verdacht eine Überweisung zum Abstrich ausstellen können. In der vergangenen Woche mussten leider immer wieder Menschen beim Abstrichzentrum in Neustrelitz abgewiesen werden, weil sie sich vorsorglich testen lassen wollten oder meinten, sich mit Corona angesteckt zu haben. Aber ohne Überweisungsschein wird kein Abstrich genommen.

Bislang sind im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ausschließlich Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, die von einer Reise aus den Risikogebieten in Norditalien oder Österreich zurückgekommen waren bzw. Personen, zu denen sie Kontakt hatten. Nach wie vor ermitteln Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Kontaktpersonen. Sie werden entsprechend informiert und müssen sich in eine mindestens zweiwöchige Quarantäne begeben. „Inzwischen dürfte jeder wissen, der aus dem Ausland nach Hause zurückkehrt, dass er sich vorsorglich in häusliche Quarantäne zu begeben hat“, sagt die Amtsärztin Dr. Cornelia Ruhnau. „Es spielt dabei keine Rolle, ob man sich krank fühlt oder ganz gesund ist. Hier geht es um eine zwingende vorsorgliche Maßnahme. Bitte bleiben Sie mindestens zwei Wochen ohne soziale Kontakte zu Hause, um niemanden zu gefährden“, so der dringende Appell von Dr. Ruhnau an alle Reiserückkehrer.

Außerdem teilt die Amtsärztin mit: „Die ersten Patienten, die vor etwas mehr als zwei Wochen mit der Infektion aus den Skigebieten in unseren Landkreis nach Hause gekommen waren, sind inzwischen als gesund wieder voll arbeitsfähig.“