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10.09.2020

Zweck erfüllt

Der erste Warntag im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Am 10. September 2020 waren am ersten bundesweiten Warntag im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte die Sirenen teilweise sogar zweimal ausgelöst worden.

„Wir hatten die Übung so geplant, dass bei der ersten Warnung und Entwarnung des Bundes auch gleichzeitig die Sirenen unseres Landkreises angesteuert werden. Jedoch gingen nach dieser ersten Sirenenauslösung bei die Integrierten Leitstelle und der Brandschutzdienststelle Anrufe von Amtsverwaltungen und Städten ein, die uns mitteilten, dass es punktuell technische Probleme gibt und Sirenen teilweise nicht angelaufen sind“, erklärte Peter Handsche, Leiter des Ordnungsamtes beim Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Daraufhin sei kurzerhand entschieden worden, die Probewarnung des Landes, die 30 Minuten später stattfand, ebenfalls mitzumachen, um die technischen Probleme zusammen mit den Gemeinden und Städten erkennen und lösen zu können.
„Damit hat die Übung also ihren Zweck erfüllt. Sie hat uns auf Schwachstellen aufmerksam gemacht. Und wir hoffen, sie hat die Gemeinden und Städte unseres Landkreises, die keine Sirene mehr benutzen, angeregt, zu der bewährten Form der Alarmierung zurückzukehren“, so Peter Handsche.
Der bundesweite Warntag soll von nun an jährlich am zweiten Donnerstag im September stattfinden.


Pressemitteilung vom 8. September 2020

Zum ersten Mal wird in der Bundesrepublik am 10. September 2020 der Warntag durchgeführt. Das ist eine gemeinsame Übung des Bundes, der Länder und der Kommunen. Zukünftig wird der Warntag jährlich am zweiten Donnerstag im September stattfinden.
In der gesamten Bundesrepublik wird es eine Probewarnung der Bevölkerung geben. Auch im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte werden mehr als 280 Sirenen kurz nach 11 Uhr eine Minute lang in auf- und abschwellenden Tönen heulen. Nach etwa zwanzig Minuten gibt es dann mit einem Sirenen-Dauerton, der ebenfalls eine Minute lang ertönt, Entwarnung.
Der bundesweite Warntag will dazu beitragen, das Wissen um die Warnung in Notlagen zu erhöhen und damit die Selbstschutzfähigkeit der Bevölkerung zu unterstützen.
Der 10. September ist eine Übung. Für jeden einzelnen ist es wichtig, den Warnton zu erkennen, um zu wissen, wie dieser spezielle Sirenenton im Falle einer wirklichen Gefahr klingt. Tritt eine solche jedoch tatsächlich ein, dann ist jeder aufgefordert, sich sofort über Medien zu informieren, was der Grund für die Warnung ist und was zu tun ist. Wer – unbenommen vom Warntag – stets aktuell über Gefahren, wie zum Beispiel nahende Unwetter oder das Pandemiegeschehen informiert werden möchte, der sollte sich die Warn-App NINA auf das Smartphone laden.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine Internetseite „Warnung der Bevölkerung“ eingerichtet. Dort sind übersichtlich alle Informationen zum Warntag und zu NINA zu finden. Auch Audios mit dem Warnton und Videos zum Warntag können dort abgerufen werden. https://warnung-der-bevoelkerung.de