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Ausländische EU-/EWR-Fahrerlaubnis umschreiben
[Nr.99023001051002 ]

EU-/EWR-Fahrerlaubnisse müssen umgeschrieben werden, wenn  nach Wohnsitznahme im Bundesgebiet eine Verlängerung der Gültigkeit des Führerscheins oder der Geltungsdauer der Fahrerlaubnis bzw. einzelner Fahrerlaubnisklassen ansteht.

Verfahrensablauf

Der Antrag ist schriftlich oder in elektronischer Form zu stellen.

Wenden Sie sich an die Fahrerlaubnisbehörde des Ortes, in dem Sie Ihren Hauptwohnsitz haben.

Erforderliche Unterlagen

  • Amtlicher Nachweis über Ort und Tag der Geburt.
  • Ein aktuelles biometrisches Lichtbild (Größe 45x35 mm, Hochformat, Frontalaufnahme). Informationen und Beispiele finden Sie in der Foto-Mustertafel (Bundesdruckerei)
  • Ausländischer Führerschein

Genauere Auskünfte erteilt Ihre zuständige Fahrerlaubnisbehörde.

  • siehe §§ 28; 29; 30, 31 ff Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV)
  • gültiger Pass oder Personalausweis
  • biometrietaugliches Foto
  • Original gültiger ausländischer Führerschein
  • Bei nicht EU- Führerscheinen ist eine Übersetzung des ausländischen Führerscheines von einem international anerkannten Automobilklub oder einer vom Bundesministerium für Verkehr und digital Infrastruktur bestimmten Stelle vorgelegt werden.

Fristen

  • ca. 4 Wochen wenn alle erforderlichen Unterlagen vorliegen
  • ca. 1 -3 Monate bei Prüfung der Identität und des Führerscheines
  • bei Umtausch mit Prüfung Bearbeitungszeit bis zu 2 Jahr

Volltext

EU-/EWR-Fahrerlaubnisse harmonisierter Klassen (Klassen AM, A1, A2, A, B, BE, C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D und DE) bedürfen grundsätzlich keiner Umschreibung.

Eine Umschreibung wird dann erforderlich, wenn nach Wohnsitznahme im Bundesgebiet eine Verlängerung der Gültigkeit des Führerscheins oder der Geltungsdauer der Fahrerlaubnis bzw. einzelner Fahrerlaubnisklassen ansteht.

Achtung:
Bei den Fahrerlaubnisklassen, die in Deutschland befristet sind (Klassen C und D sowie entsprechende Unter- und Anhängerklassen), gilt die deutsche Geltungsdauer auch dann, wenn im ausländischen Führerschein keine oder längere Fristen eingetragen sind.

Inhaber von EU-/EWR-Fahrerlaubnissen nicht-harmonisierter Klassen dürfen nach Wohnsitznahme im Bundesgebiet im Umfang ihrer Berechtigung Kraftfahrzeuge im Inland führen, solange der ausländische Führerschein gültig ist, aber längstens für 6 Monate. Wenn danach weiterhin ein Kraftfahrzeug in Deutschland geführt werden soll, wird die Erteilung einer deutschen Fahrerlaubnis auf Basis der ausländischen Fahrerlaubnis erforderlich (sogenannte Umschreibung). Siehe dazu auch: Fahrerlaubnis ausländisch (nicht EU/EWR) umschreiben (Leistungsbeschreibung im Hessen-Finder).

Detaillierte Informationen zur Anerkennung ausländischer Fahrerlaubnisse in Deutschland  bietet das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) auf seiner Internetseite unter "Gültigkeit ausländischer Fahrerlaubnisse (Führerscheine) in der Bundesrepublik Deutschland".

Dort finden Sie auch ein "Merkblatt für Inhaber ausländischer Fahrerlaubnisse (Führerscheine) aus EU- und EWR-Staaten über Führerscheinbestimmungen in der Bundesrepublik Deutschland".

  • Entgegennahme und Prüfung des Fahrerlaubnisantrages von Inhabern einer ausländischen Fahrerlaubnis

Anerkennung ausländischer Führerscheine:

  • Grundsätzlich ist die Anerkennung einer ausländischen Fahrerlaubnis bzw. die Erteilung einer deutschen Fahrerlaubnis an den Inhaber einer ausländischen Fahrerlaubnis möglich.
  • Die Bearbeitungsweise ist abhängig vom Herkunftsland (EU-EWR, andere Staaten).

Dokumente und Formulare

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