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Ausstellung zu Frauen im Bauwesen im Regionalstandort Waren zu sehen

Am 24.07. eröffnete die Ausstellung „Arbeiten von Planerinnen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte“ am Regionalstandort Waren. Im Mittelpunkt steht die Leistung von Frauen im Bauwesen, präsentiert von der Architektenkammer M-V. Bis 14.08.2025 haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich im Foyer des Regionalstandortes über das abwechslungsreiche Schaffen von Architektinnen, Stadtplanerinnen, Innenarchitektinnen, Landschaftsarchitektinnen und Bauingenieurinnen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zu informieren.

„Als wir gefragt wurden, ob die Ausstellung bei uns gezeigt werden kann, haben wir natürlich zugestimmt“ so Torsten Fritz, Beigeordneter für Bau und Umwelt des Landkreises. „In der öffentlichen Wahrnehmung sind Frauen in diesen Berufen, trotz aller Leistungen, immer noch zu wenig präsent. Mit dieser Ausstellung wollen wir dem ein wenig entgegenwirken. Gleichzeitig möchten wir die Aufmerksamkeit auf unsere Ausbildungsmöglichkeiten, auch im Bauamt, lenken und auch für Frauen attraktiv machen.“

Torsten Fritz und die Ausstellungsorganisatorin Susanne Lüttich (2. u. 3. v.l.) mit Teilnehmerinnen der Ausstellungseröffnung. (Quelle: LK MSE)

Die Ausstellung rückt das oft übersehene Wirken von Frauen in den Fokus und vermittelt einen Überblick über die unterschiedlichen Aspekte der planerischen Tätigkeit – sei es Wohnungsbau, Stadtentwicklung oder die Freiraumgestaltung.

Die Schau ist Teil des bundesweiten Women in Architecture Festivals 2025 (WIA25) vom 19. bis 29. Juli, das Arbeiten, Perspektiven und Themen rund um Frauen in der Architektur- und Bauwelt präsentiert.

Die Ausstellung im Foyer des Regionalstandortes Waren zeigt unterschiedliche Projekte aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. (Quelle: LK MSE)

Susanne Lüttich, Organisatorin der Ausstellung und Mitglied der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern, sprach aus eigener Erfahrung über die fehlende Sichtbarkeit von Frauen in der Architektur. Als bekannteste Architektin des damaligen Kreises Neubrandenburg prägte zum Beispiel Iris Grund mehr als zwei Jahrzehnte lang die städtebauliche Entwicklung der Stadt Neubrandenburg. Sie entwarf nicht nur das Haus der Kultur und Bildung, sondern war von 1970 bis 1990 auch Stadtarchitektin der Vier-Tore-Stadt. Trotz dieser Leistungen war sie wenig bekannt.

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, sie kann zu den regulären Öffnungszeiten des Regionalstandortes Waren besucht werden:

  • Montag:          08:00 - 12:00 Uhr, 13:00 - 16:00 Uhr
  • Dienstag:        08:00 - 12:00 Uhr, 13:00 - 17:30 Uhr
  • Mittwoch:       08:00 - 12:00 Uhr
  • Donnerstag:  08:00 - 12:00 Uhr, 13:00 - 16:00 Uhr
  • Freitag:           08:00 - 12:00 Uhr

Auch der Entwurf für den Erweiterungsneubau der neuen friedländer gesamtschule (in Trägerschaft des LK MSE) der Architektin Jana Baer ist zu sehen. Er wurde im Februar 2025 eingeweiht. (Quelle: LK MSE)

24.07.2025